Pilotprojekt mit Zukunftspotenzial: Kinderbetreuung in den Sommerferien
In einer Zeit, in der die Kinderbetreuung zunehmend unter Druck gerät und vielerorts Betreuungsplätze fehlen, schaffen der Wirtschaftsförderungsverein sal.z.i. und die Marktgemeinde Zirl neue Perspektiven in der Region: Kinderbetreuung für die Sommerferien. Begleitet wurde das Projekt von der Initiative VerNetzT – Vereinbarkeit Netzwerk Tirol des Regionalmanagements Innsbruck-Land.
Mehrere Mitgliedsbetriebe von sal.z.i. (Salzstraße Zirl–Inzing) – darunter hollu, STRABAG, Berger & Brunner, Pichl Medaillen und die Marktgemeinde Zirl – arbeiten seit Ende letzten Jahres zusammen mit der Initiative VerNetzT daran, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für ihre Mitarbeitenden zu verbessern. Ganz wichtig: Die Kinderbetreuung in den Sommerferien, für viele Eltern eine organisatorische und finanzielle Herausforderung. In Kooperation mit der Marktgemeinde Zirl wurde 2025 ein neues Angebot getestet: Mitarbeitende der sal.z.i.-Betriebe, die in ihrer Heimatgemeinde keine Sommerbetreuung in Anspruch nehmen können, durften ihre Kinder im Sommerhort in Zirl betreuen lassen. Eine einfache Maßnahme mit großer Wirkung.
„Die Möglichkeit, unser Kind in Zirl betreuen zu lassen, kam für uns zum perfekten Zeitpunkt“, erzählt eine hollu-Mitarbeiterin. „Wir standen plötzlich ohne Betreuungsangebot da – durch das flexible Angebot in Zirl und die Unterstützung von hollu konnten wir Familie und Beruf viel besser vereinbaren.“ Solche Rückmeldungen zeigen, wie sehr das neue Modell im Alltag entlastet.
Auf dem Weg zur dauerhaften Lösung
„Vereinbarkeit ist kein Randthema – sie ist essenziell für die Zukunft unserer Arbeitswelt. Wir bei hollu sehen es als unsere Verantwortung, mit gutem Beispiel voranzugehen. Dass dabei echte Lösungen entstehen, zeigt die gute Zusammenarbeit in unserem Wirtschaftsförderungsverein sal.z.i.“, betont Simon Meinschad, sal.z.i.-Obmann und Geschäftsführer von hollu. Und Zirls Bürgermeister Thomas Öfner sieht in dem Pilotprojekt großes Potenzial für die Zukunft. „Wenn die Infrastruktur da ist, warum sollten wir sie nicht auch für Mitarbeitende unserer Betriebe öffnen? Für eine endgültige Entscheidung zu einem dauerhaften Angebot wollen wir zunächst die Erfahrungen aus dem Sommer 2025 evaluieren, die Ergebnisse im Bildungsausschuss präsentieren und schließlich die Zustimmung des Gemeinderats einholen.“
Großer Mehrwert für alle!
Ziel bleibt, möglichst vielen Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Dieses Pilotprojekt ist ein starkes Beispiel dafür, was regionale Zusammenarbeit bewirken kann – einen großen Mehrwert für Familien, Unternehmen und die langfristige Entwicklung zukunftsfähiger Strukturen in Tirol.
Über unsere LEADER-Initiative VerNetzT – Vereinbarkeit Netzwerk Tirol
VerNetzT wurde im September 2024 vom Regionalmanagement Innsbruck-Land ins Leben gerufen, um neue Wege für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit zu finden. Die aus EU- und Landesmitteln geförderte LEADER-Initiative bietet Veranstaltungen, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten für Unternehmen, Gemeinden und Privatpersonen. Zudem werden Vereinbarkeitsbeauftragte ausgebildet, die vor Ort als Ansprechpersonen dienen.
Weitere Informationen unter: https://www.regio-il.at/vernetzt/
Der Text wurde als Pressemitteilung vom Wirtschaftsförderungsverein Salzstraße Zirl-Inzing am 27.08.2025 versendet.