Regionalmanagements bündeln Kräfte
Erfolgsprojekt „Traumstart“ der Regio KitzAlp wird in Innsbruck-Land weitergeführt:
Wenn Regionen zusammenarbeiten, profitieren vor allem die Menschen vor Ort. Denn viele Herausforderungen ähneln sich, und erfolgreiche Lösungen müssen nicht immer neu entwickelt werden. Wie gut dieser Wissenstransfer funktionieren kann, zeigt das Projekt „Traumstart“. Nach dem erfolgreichen Start in der Region Kitzbüheler Alpen wird der Gründer:innen- und Standortwettbewerb nun auch in Innsbruck-Land umgesetzt. Am 16. September 2026 fand die Staffelübergabe in Brixlegg statt.
Regionalmanagements haben die Aufgabe, die Entwicklung ihrer Regionen aktiv mitzugestalten. Sie bringen Gemeinden, Wirtschaft, Vereine und weitere Partner:innen zusammen, stoßen Projekte an und helfen dabei, Themen wie Wirtschaft, Mobilität, Lebensqualität, Familienfreundlichkeit oder Standortentwicklung zukunftsfit weiterzuentwickeln. Genau das ist für die Menschen in der Region wichtig: Denn eine gute regionale Entwicklung schafft bessere Rahmenbedingungen zum Leben, Arbeiten und Gründen.
Wenn Regionalmanagements dabei enger zusammenarbeiten, können erprobte Ideen von einer Region in die andere übertragen werden, ohne wieder bei null beginnen zu müssen. Dadurch können erfolgreiche Maßnahmen schneller dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Der Gründer:innen- und Standortwettbewerb Traumstart
Ein gelungenes Beispiel dafür ist das LEADER-Projekt „Traumstart“. Das Projekt wurde 2025 in der Region Kitzbüheler Alpen als Gründer:innen- und Standortwettbewerb erfolgreich gestartet. In Kooperation mit dem Standortmarketing Hohe Salve – Wildschönau und WiR Alpbachtal wurde in den Gemeinden Brixlegg, Hopfgarten, Itter, Rattenberg und Wildschönau zweimal der Gründer:innen- und Standortwettbewerb durchgeführt. Nun wird das Konzept auch in Innsbruck-Land übernommen.
Im Kern geht es bei Traumstart darum, Leerstände in Ortskernen durch neue Geschäftsideen zu beleben und damit wirtschaftliche Impulse in der Region zu setzen. Die Teilnehmer:innen werden nicht nur bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen unterstützt, sondern auch dabei begleitet, passende Geschäftsflächen zu finden, die derzeit noch leer stehen und für ihre Vorhaben geeignet sind.
Traumstart in beiden Regionen
Aktuell läuft bis Ende Oktober 2026 die Ausschreibung für den zweiten Wettbewerb in den Gemeinden Brixlegg, Hopfgarten, Itter, Rattenberg und Wildschönau. In Innsbruck-Land startet der erste Call für Gründer:innen Anfang November 2026 in den Gemeinden Wattens und Hall in Tirol. In Telfs wird 2026 zunächst ein Ideenwettbewerb durchgeführt, um innovative Nutzungskonzepte zu identifizieren und 2027 der erste Gründer:innen-Wettbewerb.
„Die Regionalmanagements übernehmen eine zentrale Aufgabe für die Zukunft unserer Regionen. Mit Traumstart geben wir innovativen Geschäftsideen eine bessere Chance und beleben zugleich die Ortskerne“, sind sich Mag. Andrä Fankhauser, Obmann des Regionalmanagements Innsbruck-Land und Rudi Puecher, Obmann Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen, einig.
Finanziert wird TRAUMSTART im Rahmen des LEADER-Programms mit Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Tirol.