Erschließung und 3D-Modellerstellung Burgruine Fragenstein

Die Burgruine Fragenstein ist im Eigentum der Marktgemeinde Zirl nördlich von Zirl. Im gegenständlichen Projekt soll ein umfassendes Erschließungskonzept sowie ein 3D-Modell für Ausstellungszwecke erstellt werden. Das Ruinenensemble besteht aus zwei Türmen (ehem. Bergfrieden) und Mauerresten eines ehemaligen Palace. Die Anlage steht auch im Kontext mit anderen, geschichtlich interessanten Gegebenheiten und liegt an der Via Romea, welche von Bayern kommend über den Seefelder Sattel bei der Burg vorbeiführt und dann nach Wilten und über das Wipptal nach Süden führt. Die Marktgemeinde Zirl möchte die noch erhaltenen Reste der ehemaligen Burganlage bestmöglich erhalten, wozu umfangreiche Sanierungs- und Erschließungsarbeiten notwendig sind.

Für die Sanierung ist eine Erreichbarkeit mit entsprechenden Fahrzeugen zur Materiallieferung notwendig bzw. sollten aufwendige und kostenintensive Transporte mit Hubschrauber vermieden werden. Diese Erschließung sollte so eingebettet werden, dass diese in weiterer Folge auch als Erschließung für die Besucher:innen genutzt werden kann und eine verbesserte Zugänglichkeit auch für Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglicht.

Ebenfalls geprüft werden soll eine radtaugliche Anbindung des Burgareales an Zirl im Süden, aber auch an den Weiler Leithen der Gemeinde Reith bei Seefeld.

Eine entsprechende Erschließung der Anlage für Besucher:innen und eine entsprechende Darstellung sind sowohl aus touristischer Sicht als auch als identitätsstiftender Teil der Gemeinde von großem Interesse. Zur Veranschaulichung soll auch ein 3D-Modell der Burgruine Fragenstein, welches für Ausstellungszwecke genutzt werden kann, erstellt werden.

Die Marktgemeinde Zirl verfolgt mit dem Projekt das Ziel, die historisch bedeutende Burgruine Fragenstein barrierearm zugänglich zu machen und als identitätsstiftenden sowie touristisch nutzbaren Ort zu entwickeln. Dazu wird im Rahmen des gegenständlichen Projekts ein umfassendes Erschließungskonzept erstellt, das auch eine radtaugliche Anbindung an Zirl und Leithen prüft. Zur Vermittlung der Geschichte der Anlage ist zudem ein 3D-Modell für Ausstellungszwecke vorgesehen. Auf Basis einer, von der Burghauptmannschaft im Rahmen der 500 Jahr-Feier Kaiser Maximilian erstellte, digitales 3D-Animation der Ruine zu Kaisers Zeiten soll für Ausstellungszwecke ein 3D-Modell im Maßstab 1:200 erstellt werden.

Dieses Projekt wird mit Mitteln von Bund, Land und Europäischer Union finanziert.

Projektträger: Marktgemeinde Zirl

Laufzeit: 17.09.2025 – 31.12.2027

Projektvolumen: € 23.040,00